11:00
Speicherstadt
Backstein, Kanäle, Welterbe
Wo einst Kaffee, Tee und Gewürze lagerten, spiegelt sich heute roter Backstein in stillen Fleeten.
Ein Viertel auf Eichenpfählen
Die Speicherstadt
Vom Hafen sind es nur ein paar Minuten zu Fuß, und plötzlich wird es still. Zwischen hohen Backsteinspeichern mit grünen Kupferdächern liegen schmale Kanäle, die Hamburger Fleete. Gebaut wurde die Speicherstadt ab 1883 als Freihafen-Lager, auf Tausenden Eichenpfählen im weichen Elbgrund.
Für den Bau mussten rund 20.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. In die Speicher zogen Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und Tabak, später auch Orientteppiche. Seit 2015 gehört die Speicherstadt gemeinsam mit dem Kontorhausviertel und dem Chilehaus zum UNESCO-Welterbe.
Das Wasserschloss
Das kleine Backsteinhaus zwischen zwei Fleeten ist das meistfotografierte Motiv der Speicherstadt. Früher wohnten und arbeiteten hier die Windenwärter, heute gibt es dort Tee.

1883
Baubeginn der Speicherstadt als Lager für den Freihafen
20.000
Menschen mussten für den Bau aus ihren Wohnungen ausziehen
2015
Aufnahme ins UNESCO-Welterbe, gemeinsam mit dem Kontorhausviertel


Ausblick
Nebenan wächst die HafenCity
Südlich der Speicherstadt entsteht auf alten Hafenflächen ein ganz neuer Stadtteil: die HafenCity, eines der größten innerstädtischen Bauprojekte Europas. Wohnungen, Büros, Plätze am Wasser – und an ihrer Westspitze ein Gebäude, das man schon von hier sieht.
Die gläserne Welle über dem alten Kaispeicher ist unser Ziel für den Abend. Vorher gibt es aber etwas zu essen.

