22:00
St. Pauli · Reeperbahn
Nachts auf dem Kiez
Zwischen Flutlicht und Freiheit: das Viertel, das niemals schläft.
Laut, bunt, solidarisch
Ecken, Kanten und viel Herz
St. Pauli ist ein Stadtteil mit Ecken, Kanten und viel Herz. Fußballkultur, Nachtleben, politische Haltung und maritime Geschichte treffen hier so direkt aufeinander wie nirgends sonst in Hamburg. Wer über den Kiez spricht, meint nicht nur die Reeperbahn, sondern eine ganze Haltung.
St. Pauli ist ein Grenzgebiet: zwischen Hafen und Stadt, zwischen Party und Protest, zwischen Tradition und Veränderung. Man schaut ihn nicht nur an – man fühlt ihn. Und um 22 Uhr fängt der Abend hier gerade erst an.

Reeperbahn
Rund 930 Meter Clubs, Bars, Theater und Livemusik zwischen Millerntor und Nobistor. Anfang der 1960er-Jahre spielten hier die Beatles, bevor sie weltberühmt wurden.

Millerntor-Stadion
Die Heimat des FC St. Pauli, gegründet 1910. Der Verein ist weit über Hamburg hinaus bekannt für sein Totenkopf-Symbol und seine klare Haltung gegen Rassismus.

Hamburger Dom
Dreimal im Jahr verwandelt sich das Heiligengeistfeld in ein Lichtermeer aus Fahrgeschäften, Zuckerwatte und Kindheitserinnerungen.

Der Kiez als Leinwand
Graffiti, Plakate, Sticker: Kaum eine Wand bleibt hier lange leer. Gleich nebenan steht der Bunker an der Feldstraße – heute mit Musikstudios und begrüntem Dach.
Kiez-Wissen
St. Pauli in Fragen
Zwölf Fakten über das Viertel – zum Aufklappen.
St. Pauli liegt im Bezirk Hamburg-Mitte und ist einer der bekanntesten Stadtteile Deutschlands.
Auf gut zwei Quadratkilometern leben rund 22.000 Menschen.
Früher hieß das Gebiet „Hamburger Berg“, 1833 bekam es offiziell den Namen St. Pauli.
Weltbekannt ist St. Pauli für die Reeperbahn, Hamburgs Vergnügungs- und Ausgehmeile.
Mit „Kiez“ meinen Hamburgerinnen und Hamburger meist genau dieses Viertel.
Die Reeperbahn ist etwa 930 Meter lang.
Die Beatles spielten Anfang der 1960er-Jahre in Clubs auf St. Pauli.
Auf engem Raum finden sich auffallend viele Musikclubs, Bars und Plattenläden.
Das St. Pauli Theater wurde 1841 gegründet und gehört zu den ältesten Privattheatern Deutschlands.
Der Verein wurde 1910 gegründet.
Bekannt ist er für den Totenkopf und sein Engagement gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung.
Das Heimstadion, das Millerntor-Stadion, liegt mitten im Stadtteil.
„Bei uns gibt es keinen Feierabend – nur die Frage, wo es weitergeht.“
St.-Pauli-Wahrheit


St. Pauli endet am Wasser: Von den Landungsbrücken ist der Hafen immer nah – auch spät in der Nacht.
Weiter um Mitternacht
Gute Nacht, Hamburg
Ein letzter Blick über den Hafen – und alles für deinen eigenen Tag.

