13:00

Mittagspause

Hamburg auf dem Teller

Nach einem Vormittag an der frischen Elbluft: Zeit für norddeutsche Klassiker.

Mit allen Sinnen

Maritim, bodenständig, weltoffen

Hamburg ist eine Stadt der Kontraste – maritim und mondän, bodenständig und weltoffen zugleich. Zwischen Hafenkränen und Backsteingassen hat sich eine Küche entwickelt, die man nicht beschreiben, sondern schmecken muss: viel Fisch, ein bisschen Seefahrt und eine Prise Süße.

Sechs Klassiker, die auf keinen Hamburg-Teller fehlen dürfen – und einer, der eigentlich ins Glas gehört.

01

Labskaus

Das Seemannsessen schlechthin: Corned Beef, Kartoffeln und Rote Bete, zu einem rosa Brei gestampft, dazu Spiegelei, Rollmops und Gewürzgurke.

02

Fischbrötchen

Matjes, Bismarckhering, Backfisch oder Nordseekrabben im Brötchen: der ehrliche Snack am Hafen, am besten mit Blick aufs Wasser.

03

Aalsuppe

Süß-sauer, mit Backobst, Gemüse und Schinken. Der Name kommt vermutlich vom plattdeutschen „aal“ für alles – Aal muss gar nicht hinein.

04

Pannfisch

Gebratenes Fischfilet mit Bratkartoffeln und Senfsoße. Früher ein Resteessen der Fischer, heute ein Klassiker auf Hamburger Speisekarten.

05

Rote Grütze

Der norddeutsche Nachtisch aus roten Beeren, serviert mit Vanillesoße, Sahne oder Milch – der süße Abschluss.

06

Alsterwasser

Halb Bier, halb Zitronenlimonade: Was anderswo Radler heißt, trägt in Hamburg den Namen des Sees in der Stadtmitte.

Möwe auf einer Kaimauer an der Elbe

Wo es schmeckt

Fischbrötchen gibt es an den Landungsbrücken an jeder Ecke, frisch und auf die Hand.

Für Labskaus, Pannfisch und Aalsuppe lohnt sich eine der traditionellen Gaststätten rund um Hafen und Altstadt.

Achtung, Möwen: An den Landungsbrücken sind sie schneller, als man denkt.

„Wer in Hamburg ‚Moin‘ sagt, hat schon alles gesagt – egal, wie spät es ist.“

Weiter um 15:00

Die grüne Mitte der Stadt

Verdauungsspaziergang durch Planten un Blomen.

13:00 Mittag: Labskaus, Fischbrötchen und Rote Grütze – Hamburg erleben